In eigener Sache – abstimmen und gewinnen

Ich bin jetzt erstmal weg und erhole mich. Das ist dringend nötig. In den letzten Tagen habe ich mir – wie mein Vater sagen würde – einen Wolf geschuftet (ok, gestern nicht). Dabei kamen aber auch ein paar coole Sachen bei raus.

Eine Idee, die wir umsetzen werden: Ab Juni wird es bei Orgsmus regelmäßig ein “Thema des Monats” geben, einen Themenschwerpunkt quasi – zeitlich befristet. Und ihr, meine Leser, dürft mitbestimmen, was das Thema wird. Und besser noch: Wer mitmacht, nimmt an der Verlosung für ein supercooles orgismus T-Shirt teil. Diese T-Shirts sind wirklich supercool und die gibt es nirgends und niemals zu kaufen. Die Designerin meines Vertrauens hat mir ein seeeehr cooles Design erstellt. Also: abstimmen, einen Kommentar mit Deiner Email Adresse abschicken und los gehts.

Also: Was soll Thema des Monats werden? Der Börsengang von Facebook heute ist ein aktueler Anlass für das Thema “GIS und Social Media”. Augmented Reality ist ein weiteres Thema, dem ich in den letzten Tagen begegnet bin. Oder – falls es etwas anderes sein soll: einfach das Thema in den Kommentar schreiben. Abstimmen könnt Ihr bis zum 3.6.

Was soll Thema des Monats Juni werden?

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Die Email Adressen werden gelöscht, sobald die Verlosung beendet ist und nur die eine Gewinneremailadresse wird dazu benutzt, die Größe abzustimmen. Anspruch auf Gewinn gibt es keinen.

Eigene Luftbilder machen

Gestern zum Vatertag war ich zwar schon ziemlich der Scheff, als ich die Grillglut mit meinem ferngesteuerten Hubschrauber angefacht habe. Aber hiermit wäre ich wohl noch besser weggekommen – das hebe ich mir dann halt für’s nächste Jahr auf.

Zu den sinnhaften Hintergründen dieser Seite werde ich nach meinem Urlaub berichten. Bin jetzt erstmal weg.

 

Open Data CH – Transport Daten

Vielleicht nervt es den ein oder anderen, dass ich die Schweizer Kollegen hier so immer mal wieder hochlobe. Aber ich finde es einfach prima, was die Kollegen dort auf die Beine stellen.

Heute also bin ich auf die Transport API gestoßen. Damit lassen sich Anwendungen bauen, die öffentliche Fahrpläne nutzen. Also eine wertvolle Quelle, wenn man Lösungen für Mobilität entwickeln will.


Die meisten SmartPhone Besitzer nutzen Location based Services

Dieser Studie zufolge nutzen drei viertel der Smartphone Besitzer (in den USA) Location based Services. Konkret: 74% der Nutzer beziehen – Stand Februar 2012 – in der ein oder anderen Form Geoinformationen auf ihren Smartphones. Diese Zahl verwundert mich noch nicht, bemerkenswert ist aber, dass das einen Zuwachs von rund 20% seit Mai 2011 bedeutet.

Runde 18% der Smartphone Besitzer nutzen regelmäßig einen “geosocial” Dienst wie Fousquare oder gowalla. Hier ist interessant zu beobachten, dass die Nutzung zusammenhängt mit Bildungsstatus und Einkommen: Je geringer, desto intensiver. Umgekehrt ist die Nutzung von Geoinformationen (exklusive der “geosocial” Dienste) bei den besser situierten intensiver.


GIS in den nächsten 5 – 10 Jahren

Derweil der KSC sich gegen den Jahn abmüht und ich aus familiären Gründen keine Chance habe, das live zu sehen, stolperte ich über eine Institution, die ich bislang nicht kannte: UN initiative on Global Geospatial Information Management (GGIM).

Eine Arbeitsgruppe hat unlängst die Gedanken von 29 Experten zu Trends in den nächsten 5 – 10 Jahren von “Geospatial Information Management” ausgewertet, zusammengefasst und in Amsterdam präsentiert. Also noch eine Trendanalyse - im Gegensatz zu der des Runden Tisch GIS e.V. geht es hier allerdings nicht nur um technologische Trends.

Hier ein paar ausgewählte Stichworte:

GIS (ich nehme das als Synonym für Geospatial Information Management) wird zunehmend von Menschen genutzt, die weder GIS Experten sind, geschweige denn mit dem Begriff etwas anfangen können. Mehr noch: Sie tragen aktiv dazu bei, relevante Daten zu erheben, beispielsweise durch die Nutzung von Social Media Plattformen.

Außerdem werden die Datenmengen rasant zunehmen. Einerseits durch neue Erfassungsmethoden wie unbemannte Flugzeuge, andererseits wird aber auch die vierte Dimension – Zeit – an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich werden Leute (unbewusst) durch den Einsatz ihrer Smartphones Daten erzeugen. Den sogenannten Entwicklungsländern wird hier ein besonderes Wachstumspotenzial bescheinigt. Parallel zur rasanten Datenentwicklung wird auch die Technologie sich weiter entwickeln: In Big Data (eines der kommenden Hype Themen in der IT) Projekten werden Lösungen realisiert werden, die immense Datenströme von diversen Sensoren direkt verarbeiten.

Entsprechend wird es rechtliche Fragestellungen geben. Es gibt die Interessen der Anbieter einerseits, der Regierungen (ich sag nur nationale Sicherheit) andererseits und schließlich der Privatmenschen mit ihrem Wunsch nach Privatsphäre. Die Juristen werden der Technologie aber stets hinterherhinken.

Die staatlichen Behörden werden weiterhin eine wesentliche Rolle bei der Sicherung hoher Qualitätsstandards für Geodaten spielen – allerdings wird sich ihre Rolle (wie auch immer) ändern, jetzt wo Crowd Sourcing zusätzlich zu kommerziellen Anbietern eine weitere Größe wird.

PS: So Leid es mir für alle Anhänger des KSC tut: Der ist jetzt drittklassig

Apple iOS 6 soll eigene Kartentechnologie enthalten

Einer Meldung von 9to5mac.com wird iOS 6 – Vorstellung im Juni erwartet – eine eigene Kartenanwendung enthalten. Das würde bedeuten, dass Apple nun vollzieht, was mit iPhoto begonnen wurde: Google Maps fliegt raus.

Apple hatte in der Vergangenheit mehrere Unternehmen akquiriert, die sich mit Kartentechnologie auseinandersetzen, zuletzt 3C Technologies im November letztes Jahr. Damit scheint sich abzuzeichnen, dass Apple einerseits auf OSM Daten setzen wird, andererseits aber auch auf Luft- und Satellitenbilder bzw. daraus abgleitete 3D Daten.

Also haben wir nun die großen drei Kombinationen:

  1. Google nutzt TomTom und zunehmend sich selbst
  2. Bing / Microsoft mit Navteq
  3. Apple mit OSM


Mobilität 2030

Gerade fand die Jahrestagung der deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft statt – ein Event, das sich der Mobilität widmet. Ein Thema, das ich nicht bewusst als großes GIS Thema wahrgenommen habe. Ist es auch nicht wirklich. Zumindest, wenn man z.B. die Trendstudie vom “Runden Tisch GIS” zur letzten Intergeo liest.

Angesichts der steigenden Spritpreise und der Notwendigkeit, Kohlendioxidausstöße zu verringern, wird sich unser Mobilitätsverhalten gravierend ändern. Der ÖPNV gewinnt an Bedeutung, auch im Frachtverkehr werden auf lange Sicht die LKW nicht mehr dieselbe Rolle spielen wie heute und auch das Thema Elektromobilität wird unser Verhalten verändern. Was bedeutet das für Software? Multimodales Routing wird an Bedeutung gewinnen, die Elektromobilität wird neue Anforderungen ans Routing stellen.

Hier mal ein paar Anbieter von entsprechender Software, ohne Anspruch auf Vollständigkeit (die versuche ich, später mal herzustellen):


Off Topic: Zeit für Spargel

Ab und an mal muss ich auch über etwas anderes schreiben. Also: in ca. sieben Wochen ist Johannis – das bedeutet, dass es dann keinen Spargel mehr gibt.

Also: Ein paar kleine Frühkartoffeln, guter Schinken, Spargel, zerlassene Butter und eine selbstgemachte (!!!) Sauce Hollandaise. Dazu ein guter Riesling und fertig! Hinsetzen, genießen. Und nicht in Panik verfallen, dass es bad keinen Spargel mehr gibt: Anschließend kann man dann gut grillen!

Und für alle, die selber keine Sauce Hollandaise hinbekommen: Einfach Spargel, Kartoffeln, Parma Schinken, geriebenen frischen (!!) Parmesan und zerlassene Butter.

Image Videos

Heute stieß ich auf dieses Video über das Geospatial Center der U.S. Army. Dabei erinnerte ich mich an einen meiner allerersten Blogeinträge, in dem ich das Video der Schweizer Armee zum Thema Geodaten erwähnt hatte. Und was soll ich sagen: Ich finde wirklich, dass die Schweizer es einfach besser drauf haben. Erstaunlich eigentlich, dass dieses Video nur 225 mal aufgerufen wurde….


Die Schweizer

Anlässlich der Meldung, dass im Geoportal der Schweiz nun auch die Katasterkarten als Hintergrundlayer im Maßstabsbereich 1:500 bis 1:10.000 zur Verfügung stehen, musste ich da einfach noch einmal reinschauen.

Was mir als erstes auffällt: Schnell das. Superschnell das. Super gemacht.

Zweitens: Übersichtlich! Es sind jede Menge Datensätze enthalten, die aber in der TOC sauber und nachvollziehbar gegliedert sind. Wenn man da nichts findet: Die Suche taugt was.

Drittens: Man kann die Karte in Emails und Social Media einbinden.

Viertens: Bei manchen Layern (z.B. Geologie) kann man die Transparenz stufenlos einstellen. Und auch das: Sackchschnell!

Fünftens: Das Portal ist mehrsprachig. Nicht nur in den Landessprachen der Schweiz – zusätzlich auch in Englisch. Soweit ich es beurteilen kann: Vollständig. Auch die Layernamen sind übersetzt.

Und wem das nicht langt: Der findet weitere gute Punkte! Oder nutzt die API.