Location Checker: Rabattmarken im Smartphone

Bislang nur in wenigen Städten der USA verfügbar, dennoch finde ich es berichtenswert: Loso ist eine App, die (wie schon andere) die Restaurants und Bars in der Umgebung anzeigt.

Was Loso auszeichnet: Restaurantbetreiben können einen Barcode in ihr Schaufenster hängen. Der Besucher scannt diesen mit seinem Smartphone und sammelt so Treuepunkte, die er später – sobald er genug hat – gegen ein Bier oder andere Incentives tauschen kann.

Indem die Besucher diese Punkte sammeln, ermöglichen sie dem Gastronomen Email und SMS Kampagnen, die Loso selbstredend auch anbietet. Da es nirgends erwähnt wird, würde mich interessieren, ob das auch auf Basis des Aufenthaltsortes des Smartphones stattfindet…

Hier gibt’s weitere Infos zum Thema.


NASA Karte der Waldhöhen

Die NASA hat eine Karte erstellt, die die Höhe der Wälder der Erde zeigt. Hierfür wurden 2,5 Millionen Lasermessungen aus dem Jahr 2005 ausgewertet. Die Karte ist mit einer Auflösung von 1km verfügbar. Mit diesen Informationen sieht man sich in der Lage, die Biomasse der Erde und damit auch den gebundenen Kohlenstoff genauer zu schätzen.


Fluglärm und die Ursache

Im Zusammenhang mit der Fluglärmdiskussion in Frankfurt am Main entstand diese Karte. Sie zeigt die (angeblich) tatsächlichen, aktuellen Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen. Klickt man einen Flieger an, sieht man auch seinen Routenverlauf, also wo er herkommt und ob er steigt, sinkt oder einfach gleichbleibend hoch vorbeifliegt.

Ein bisschen hypnotisch wirkt das schon - ich könnte da ewig reinstarren…


Google Street View: Bald “echte” Suchspider???

Letzte Woche saß ich wieder einmal in lustiger Gesellschaft mit Freunden und genoss das ein oder andere Bier. Es war einer der Abende, bei denen auch die Idee zu orgismus entstand.

Wir machten also unsere Späße, schwelgten in Erinnerungen und philosophierten auch ein wenig darüber, was wohl noch alles kommen mag. Unter diesem Tagesordnungspunkt entwarf ich meine Idee, dass in ferner Zukunft einmal kleine Google Bots, die aussehen wie diese fiesen kleinen Teile in Matrix, durch unsere Straßen fliegen und StreetView aktualisieren.

In ferner Zukunft dachte ich.

Ein Freund meinte lapidar, dass das ja bereits Realität sei, auf Heise.de sei unlängst ein Artikel dazu erschienen. Nun, es ist nicht nur ein Artikel, es sind mehrere. Manchmal macht mir das Angst.

Gut nur, dass das Fahrzeug von Google deswegen in die Presse kam, weil es einen Unfall gebaut hat. Da war die Stimmung am Abend wieder gerettet.


Kartenportale – noch eins

An dieser Stelle wurden ja bereits einige Portale vorgestellt, die es ermöglichen sollen, Karten einfach zu erstellen und zu teilen.

Hier nun ein weiteres: Sketchmap. Sketchmap ist ein englisches Portal, entsprechend sind vor allem angloinsulare Daten enthalten. So sind z.B. Daten der Landesvermessung (Ordnance Survey), der Geologischen Landesanstalt (Britisch Geological Survey), der Denkmalpflege (English Heritage) und des Naturschutzes (Natrual England) enthalten. Und es wäre kein englisches Portal, wenn nicht auch die Orntihologen hier Ihren Part hätten (Royal Society for the Protection of Birds).

Funktional bietet das Portal (noch) nicht so viel wie andere Portale, aber optisch ist es ansehnlich. Manche Inhalte sind noch nicht so richtig vollständig bzw. Hyperlinks laufen ins Leere.

Softwaretechnisch steckt FIND dahinter, ein englischer Anbieter, den ich bislang noch gar nicht kenne.


Valentinstag

Es gibt eine Menge Bräuche, die es in den letzten Jahren über den großen Teich geschafft haben. Meist verbunden mit einer weiteren Einnahmemöglichkeit zwischen Weihnachten und Ostern (Valentinstag) und Ostern und Weihnachten (Halloween).

Zum Einen diese Sammlung von Herzen in Google Maps.


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Aufklärung notwendig?

In diesem sehr interessanten kurzen Erfahrungsbericht wird beschrieben, in welchem Maß verschiedene Kombinationen von Social Media und Location Services Informationen von uns preisgeben. Der Autor fordert – was sich zunächst spaßig anhört aber durchaus ernst gemeint ist:

“You’ve had the Drugs Talk, the Sex Talk, now have the Location Services Talk.”

Das Thema Medienkompetenz ist wohl tatsächlich das, über das wir unsere Kinder (und auch Eltern!) aufklären müssen…


GIS in 3D – was bietet sich besser an, als die Schweiz?

Ich erinnere mich an eine Intergeo vor ca. 10 Jahren: Damals wurde ein “Stück Schweiz” im ArcGIS 3D Analyst gezeigt: Das Geländemodell wurde mit hochaufgelösten Luftbildern überlagert. Dafür hat’s einen recht flotten Rechner gebraucht. Aber – Mann war das klasse. Man konnte durch ein paar Täler fliegen und das Ganze ging sogar fast ruckelfrei…

Die Schweiz – oder besser: deren Landesvermessung – hat nun einen webbasierten 3D Viewer veröffentlicht. Es handelt sich um einen Piloten, der bis 31.7.2012 online ist und auf dem OpenWebGlobe Framework basiert.

Doch nicht nur Gelände, auch texturierte Gebäude sind – zumindest prototypisch – dargestellt.

Es hat sich einiges getan und doch steht uns noch einiges bevor.


My Taxi – Wie Geoinformationen unseren Alltag verändern

Dass und wie GIS bzw. Geoinformationen unseren Alltag verändern, zeigt sich an der Diskussion um die App MyTaxi.

Die Idee von MyTaxi: Man ruft ein Taxi nicht mehr wie gehabt über eine Taxi Zentrale oder winkt es vom Strassenrand zu sich (was in Deutschland meiner Erfahrung nach ohnehin eher selten erfolgreich ist). Vielmehr kann ein Kunde nun per App ein Taxi rufen. Die App ermittelt den Standort des Kunden, sucht in der Umgebung ein freies Taxi. Der Kunde kann auf der Karte beobachten, wie das Taxi sich nähert. Dem Taxifahrer, der myTaxi nutzt, werden Aufträge in einem gewissen Radius zugestellt. Wie bei fast allen neuen Anwendern heutzutage kommt auch eine soziale Komponenten dazu: Der Kunde kann Fahrer bewerten und bevorzugen, der Fahrer kann Stammkunden einrichten.

Das Ganze ist erfolgreich – zumindest wird es so dargestellt. Und wie viele erfolgreiche Neuerungen, löst diese App eine Kontroverse aus. Diese deutet ein Artikel in der Zeit an, im Spiegel (Printversion vom 6.2.2012, aktuell online nicht frei verfügbar) wird sie als handfester beschrieben und auch auf der Seite von myTaxi bekommt man einen Eindruck davon. Ein neuer Player am Markt bietet eine Leistung schneller an(Geodaten und Smartphones), hat ein neues Geschäftsmodell (angeblich attraktiver für die Taxifahrer) und schon sind die alten Platzhirsche aufgescheucht. Sie erwehren sich des neuen Wettbewerbs und imitieren die neue Idee.

Grundlagen dieser neuen Geschäftsidee: Clevere Unternehmer, verfügbare Geodaten und Smartphones. Vor zehn Jahren war von Location Based Services die Rede und davon, wie sie unseren Alltag verändern würden. Vielen Menschen fiel es schwer, sich darunter ein funktionierendes Geschäftsmodell vorzustellen. Hier haben wir es. Ich bin begeistert.


Was ist eine GDI?

Zum Thema GDI könnte ich mich ziemlich lange auslassen: Am grundsätzlichen Nutzen einer GDI zweifelt in unserer Branche sicher niemand mehr. Dass ich aber den ein oder anderen Ansatz hierzulande eher bescheiden finde, ist sicherlich in einigen Beiträgen deutlich geworden.

Heute bin ich über eine Seite gestolpert, die mir zum Thema GDI gut gefällt. Hier wird alles zu einer GDI erklärt, wirklich von Anfang bis Ende. Ausführlich – aber in einzelne, verdaubare Happen! Dazu gibt es jede Menge Links, manche sehr speziell, andere von allgemeinem Interesse.

Ich kann nur empfehlen: Einfach mal reinschauen!