GIS und Social Media

So langsam muss ich mit dem Thema ja mal loslegen, sonst ist der Juni rum und zum Thema gab es nichts Neues – jedenfalls nicht von mir.

Also: Stellen wir uns mal ganz dumm und fragen: Was ist eigentlich Social Media (was GIS ist, muss ich hier wohl nicht mehr fragen, hier der letzte Stand der Diskussion in diesem Blog). Mein Brockhaus von 1985 gibt da nichts her, also Wikipedia: „Social Media […] bezeichnen digitale Medien und Technologien […], die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.“ Die Definition geht dann noch etwas weiter und beschreibt, dass Social Media „den Benutzer von einem Konsumenten zu einem Produzenten entwickeln“ sollen.

Ist GIS dann nicht per se Social Media? Auf Open Street Map (oder andere Crowd Sourcing Projekte) und Geodateninfrastrukturen (weniger bezogen auf Personen, eher Institutionen) trifft diese Definition eindeutig zu.

Also weiter – ein paar Kriterien, die auf Social Media zutreffen:

  • Reichweite: Global
  • Mulitmedia: Bilder (auch bewegt), Ton und Text
  • Zugang: Hat grundsätzlich jedermann
  • Aktualität: Infos werden ohne Zeitverzug veröffentlicht

Spätestens mit dem Aufkommen der Internet Map Server treffen diese Kriterien auf GIS zu. Den Zugang (insbesondere den produzierenden) hat „jedermann“ erst mit Google Maps erhalten, aber jetzt ist der auch da.

Ist GIS also Social Media? Na ja, ein Argument spricht dagegen: Angeblich zeigen Menschen über 35 den sozialen Medien gegenüber deutlich weniger Akzeptanz, als Menschen, die jünger sind als 35. Das kann man von GIS sicher nicht behaupten…


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