Google’s Marketing

Einer der ersten Blogposts hier handelte vom Marketing von MapInfo. Damals war er der Spruch „on a scale from one to ten, it’s an eleven“ Anlass meines Posts – schon den Slogan „Knowing where is just the beginning“ finde ich genial.

Nun hat Google mit seinen Fernsehspots das Ganze aber getoppt. Lars und Lisa gegen die Flut, Thomas der Meteoritenjäger und Andrew, der Skateparks aus Abfall baut: In drei Spots kommen Google Maps ins Bild.

Suchen und Finden – Kerngeschäft von Google – wird mit Karten in Verbindung gebracht. Google bringt die Suche mit diesen Spots aus dem Internet in die echte Welt. Das war schon vorher so, nun jedoch bringt Google es ins Bewusstsein aller: So wie Versteckspielen im Kindergarten mit Suchen zu tun hat, hat Google mit Finden zu tun.


Neuigkeiten von Google und Apple Maps

Apple Maps war ja anfangs ein RIESIGER Flop mit personellen Konsequenzen und sorgt noch immer für Häme in diversen Medien. Nachdem Google Maps auf iOS Devices verfügbar sind, verliert Google nun aber kontinuierlich Anwender an Apple – die Süddeutsche titelt: „Google Maps verliert Millionen Nutzer an Apple„. Tatsächlich laden einer Studie von comscore zu Folge immer weniger iOS Anwender Google Maps herunter und bleiben statt dessen bei den vorinstallierten Apple Maps. Kann nun sein, dass Apple massiv aufgeholt hat oder dass es dem durchschnittlichen SmartPhone Anwender piepegal ist, was für Maps er nutzt. Vielleicht ist es aber auch so, dass die Kartendienste sich gar nicht mehr viel geben, und dass die Anwender genau deswegen keinen Grund mehr sehen, andere als die mitgelieferten Karten zu nutzen…

Interessant in diesem Zusammenhang, wie Nokia Here sich so schlägt: zunehmende Absätze außerhalb des Nokia Konzerns…

Zum Thema Google ist dem Ein oder Anderen (der abends mal vor der Glotze sitzt) vielleicht dieser Werbespot aufgefallen.

Das passt insofern zu dem oben geschilderten Bild, dass der Handy Markt zwar ein großer ist, aber die Nische der „professionellen“ Anwendungen eben auch eine Menge Potenzial bietet und konsequent angegangen wird.


Social Media räumlich auswerten

Die räumliche Auswertung von Social Media Kanälen funktioniert nicht nur, in der Zwischenzeit ist sie insbesondere im Katastrophenschutz fast unverzichtbar.

Wer sich dem Thema nähern will, ohne aufwendige Programmieraktionen zu starten, sollte sich mal GeoFeedia anschauen. Dabei handelt es sich um ein Tool, mit dem man auswerten kann, was auf welchen Kanälen wo gepostet wird. Man kann also auf einer Karte den Bereich eingrenzen, den man beobachten möchte, kann nach Hashtags filtern und bekommt auf diese Weise ziemlich genau mit, was im Zielgebiet so los ist.

Wer noch nicht verstanden hat, welchen Nutzen man davon hat, der kann mich gerne mal zu einem guten Essen einladen – dann können wir das gerne diskutieren.

Google will in den Business Bereich

Offensichtlich meint Google es langsam aber sicher ernst: Genug für den Konsumer Markt gemacht, nun soll der Business Bereich mit Karten und GeoApllikationen gerockt werden.

Zum Einen hat Google unlängst Toolbars auf den Markt gebracht, mit denen es möglich ist, in ArcGIS Desktop bzw. QGIS Daten aus der Google Maps Engine zu nutzen. Zum Anderen hat Google heute eine Partnerschaft mit Safe Software bekannt gegeben. Inhalt dieser Partnerschaft ist zunächst ein Tool, das es ermöglicht, 18 Formate kostenlos in die Google Maps Engine zu importieren (und auch wieder zu exportieren). Das alles ist nichts für Kindergeburtstage (Schnitzeljagdkarten macht man mit Google Maps, nicht ArcGIS und schon gleich gar nicht mit Hilfe von FME), sondern ein offensichtliches Bestreben, den kommerziellen GIS Markt aufzurollen.


Datenschutz und Geodaten

Ein Blog, der mir sehr gut gefällt ist Geoinformationsrecht, leider erscheint dort nur selten ein Beitrag. Macht aber nichts, weil die Themen zu diesem recht speziellen Thema eher nicht nach einer täglichen Berichterstattung schreien.

Hier aber ein interessanter Artikel aus der Rubrik „Es ist schon alles gesagt worden, wenn auch noch nicht von jedem.“


Die Zukunft des GIS

Damit Ihr das auch mal von anderen Menschen als von mir lest (falls Ihr wirklich nur diesen Blog lesen solltet), was die aktuellen bzw. Zukunftsthemen im GIS sind, macht es Sinn, diesen Artikel zu lesen. Oder aber Ihr lest hier mehr zu den Themen, die der Kollege behandelt:

Womit ich zu dem Schluss komme, dass ich die Artikel mal ein wenig besser verschlagworten sollte…


Der Kreis schließt sich

Als ich dieses Video hier gesehen habe, hat sich für mich ein Kreis geschlossen: Geographie als Wissenschaft, Raum- und Stadtplanung als angewandte Geographie, GIS, Social Media und BigData als Werkzeuge. Alles gehört zusammen und wurde noch nirgends so kompakt auf den Punkte gebracht, wie in diesem Interview von Anthony Townsend (Autor des Buchs Smart Cities) und David Blackman von FourSquare. Einfach reinschauen.


Historische Photos in Philadelphia

Historische Fotos in Street View gibt es ja bereits. Das hier ist nicht wirklich neu (der Artikel ist aus dem Jahr 2011), aber dennoch lesenswert: Wie in Philadelphia historische Photos aus analogen Archiven in eine georeferenzierte Datenbank überführt wurden und nun online verfügbar sind. Außerdem wurde eine AR (Augmented Reality) App entwickelt, mittels der man die alten Photos direkt ins aktuelle Strassenbild einpassen konnte.


Mit dem Smartphone 3D Vermessungen erstellen

Eben habe ich auf Kickstarter etwas Interessantes gefunden: Spike – Laser accurate measurement & modeling on smartphones. Für alle, die Kickstarter nicht kennen: Kickstarter ist ein (wenn nicht das) Crowdfunding Portal, auf dem man Geschäfts- oder Produktideen veröffentlichen kann und finanzielle Unterstützung erhält.

Zum Thema Spike: Die Idee besteht darin, mit einem Stück Hardware das Smartphone zu ergänzen, damit man genaue Messungen mit einem einfachen Kameraphoto machen kann. Diese kann man dann auch direkt ins Internet stellen, so dass (das wird der eigentliche Gedanke dahinter sein) der Hersteller genaue 3D Daten erhält.

Die Idee kommt von einem Unternehmen, das in Sachen Vermessung nicht ganz unbedarft ist: ikeGPS.


Der Puls der Stadt

FourSquare hat auf YouTube ein paar sehenswerte Videos veröffentlicht, die unter dem Namen Foursquare Check-ins show the pulse of… Dabei wird der Verlauf der Check-ins im Zeitverlauf gezeigt. Am Farbverlauf kann man erkennen, um welche Art von Location es sich handelt: z.B. Residential, Professional, Travel&Transport etc.

Bereits im Mai 2011 hat das Wall Street Journal einen ausführlichen Vergleich von New York und San Francisco veröffentlicht, der einzig auf Foursquare Daten beruht.

Der Wert dieser Daten – vor allem in Kombination mit anderen Informationen – wird für die Raum- und Stadtplanung in Zukunft sicher immer wichtiger…