Fahrradfinder

Über die Süddeutsche Zeitung bin ich auf diese Seite gestoßen: Fahrradjaeger.de. Worum geht’s? Ein Portal für Fahrradfahrer, und bezogen auf unser Thema: Eine Seite, auf der man Fahrräder registrieren kann und dann – falls es gestohlen wurde – auch den Diebstahl meldet. Der wird dann auf einer Karte angezeigt. Registrierte Radls bekommen einen QR Code, mit dem das Fahrrad dann einwandfrei identifiziert werden kann. Coole Sache, bin gespannt, wie sich das entwickelt.


Karte der rechten Szene

Angesichts des anstehenden Prozesses gegen NSU Mitglied Beate Zschäpe hat diese Seite mit einer sehr guten Kartenanwendung Aktualität: Rechtes Land.

Dabei handelt es sich nach eigenen Angaben um eine Seite, die „die Orte der extremen Rechten, ihre Verbände, ihre Morde, ihre Überfälle, ihre Termine und aktuelle Vorhaben kartieren“ will. Das Projekt wird durch Crowd Funding finanziert und lebt letztlich auch (zumindest teilweise) vom Crowd Sourcing: Jeder kann Daten beitragen, muss sich allerdings „akkreditieren“ lassen. Auf einer weiteren Seite des apabiz wurden Daten gewonnen, indem „rechte Online-Versandhäuser gehackt und die Bestelldaten öffentlich gemacht“ wurden. Soweit ich das beurteilen kann, allerdings erst nach Anonymisierung.

Um zum Thema dieses Blogs zurückzukommen: Wirklich gut gemacht ist die Karte, da ist eigentlich alles so, wie es was in den Beiträgen zu guten Webmapanwendungen beschrieben ist.


Aus der Karte aus dem Sinn

Ende letztes Jahr war das Massaker von Newtown tagelang ein Hauptthema in den Medien. Dazu entbrannte natürlich auch die Diskussion um das Waffenrecht in den USA – mal wieder. Auch hier fand das Thema Erwähnung. Aber dann war es mal wieder aus dem Sinn und wir hatten alle andere Themen, die uns beschäftigen.

Hier nun eine Karte (veröffentlicht vom Spiegel unter dem Titel „Atlas der Todesschüsse„), die verdeutlicht, wie die Situation mit Feuerwaffen in den USA wirklich ausschaut: Seit dem 14.12.2012 sind in den USA deutlich mehr als tausend Menschen durch Schusswaffen ums Leben gekommen. Und diese Karte macht aus jedem Einzelnen Opfer eine kleine Geschichte.


Zeitreise – in der Schweiz. Wo sonst?

Woran erkennt man eine echte Schweizer Uhr? Die macht Tickch Tackch. Deutsche Uhren machen einfach ticktack.

Eine richtig schöne Sache habe ich auf der Seite von swisstopo gefunden: Dort kann eine Zeitreise machen. Zeit und Schweiz passt einfach gut zusammen, mir fiel wieder dieser alte Witz ein (Schenkelklopf) und jetzt fang ich von vorne an.

Also: Die Schweizer, die von swisstopo, über die ich schon lange nichts mehr berichtet habe, haben auf ihrer Seite eine „Zeitreise“ installiert. Dort kann man Karten vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts (frühestens 1938) bis heute vergleichen. Entweder, indem man einen Film über ein definiertes Gebiet ablaufen lässt, oder indem man zwei Karten aus unterschiedlicher Zeit übereinander legt und mit der Transparenz spielt. So kann man sich dann anschauen, wie die Gletscher zurückgehen (Aletsch), manche Siedlungen wachsen (Brig inkl. Bahnhof), Flughäfen entstehen (Kloten) und wie manche Städte entkernt werden (Zürich).

Das ist mal eine richtig klasse Sache. Warum eigentlich haben wir so was eigentlich nicht in Deutschland?


Daten visualisieren

Karten – zumindest thematische – sind nichts anderes, als die Visualisierung von statistischen Daten. Thematische Karten gibt es auf der Seite des US Census Bureau – also der staatlichen Behörde für Statistik der USA – auch, vor allem aber jede Menge wirklich guter Darstellungen. Damit man immer mal wieder auf diese Seite kommt, gibt es jede Woche eine neue Grafik.

Gefällt mir! Richtig gut!


Road Kill auf der Karte

Road Kill – englisch für überfahrene Tiere – auf einer Karte. Wieder mal eine Karte, bei der ich mich nach dem Sinn frage. Nun, vielleicht werden zukünftige Generationen diese Daten heranziehen, um bestimmte Tierpopulationen zu rekapitulieren.

Erwähnenswert finde ich aber das Tool, das dem zugrunde liegt: EpiCollect (nennt sich ein OpenSource Projekt) ermöglicht es, geokodierte Daten von Smartphones einzusammeln. Ohne dass man groß was entwickeln muss. Technisch basiert das Ganze auf Google’s App Engine, entwickelt vom Department of Infectious Disease Epidemiology am Imperial College London.

Um ein eigenes Projekt zu erstellen, muss man im wesentlichen

  • ein Projekt anlegen
  • ein Dateneingabeformular erstellen.

Dann kann man Daten auch ohne Internetverbinung erfassen (lassen) und eine Karte angucken.

Coole Sache das. Und ein Schelm, wer meint, dass Google das aus reiner Gemeinnützigkeit tut. Womit ich nichts schlechtreden will.


Nokia Here

Nokia hat einen neuen Kartendienst gestartet. Er heisst here und ist unter here.net erreichbar.

Here kommt daher wie ein ganz ordinäres Kartenportal – allerdings in eigenem Design: Man sieht ’ne Karte, und man kann verschiedene Infos einblenden: Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten, Nahverkehr, usw. – der Content sieht recht gut aus, die Wetterkarte habe ich so noch nicht gesehen. Informationen zur Verkehrssituation gibt es auch – sie erinnern an das was google und der ADAC liefern. Ein Klick auf eine Stadt, die entsprechend dargestellt ist und man kommt zu verschiedenen Infos – z.B. ein Stadtüberblick. Die Menge und die Art , wie die Informationen präsentiert werden, ist schick.

Beeindruckend ist die Performance: Zoom&Pan sind beeindruckend schnell. Die 3D Ansicht sieht auf den Screenshots recht beeindruckend aus, hat bei mir aber nicht funktioniert – ein Glück ist bald Weihnachten…

Dann gibt’s auch ne Routenplanung. Auto, Fuß, öffentlich. Wegpunkte per Klick in eine bereits berechnete Route einfügen? Kein Problem und auch recht schnell. Öffentlich allerdings tut noch nicht so richtig – ich habe jedenfalls keine Route hinbekommen.

Noch im Beta: Der Map Creator. Damit kann man ins Crowd Sourcing für Nokia einsteigen und Daten erfassen. Das allerdings (zunächst) nur für solche Länder, die Nokia wahrscheinlich nicht so gut erfasst hat.

Das Ganze ist für diverse Platformen und Browser verfügbar. Und API’s soll es selbstverfreilich auch geben.

Warum?

In der recht ausgiebigen Diskussion zu diesem Artikel wird vermutet, dass Nokia bei Microsoft nicht weitreichend prominent und exklusiv genug positioniert wird. Und alleine deswegen etwas tun muss, um im Rennen gegen Google und Bing (und OSM) zu bestehen. Andererseits ist das Look&Feel schon sehr an Windows 8 angelehnt. Was dafür sprechen könnte, dass Nokia versucht, hiermit ein weiteres großes Portal zu etablieren. Das dann wiederum die Basis für den Vertrieb der Daten darstellt.


Ein Blog über London’s Karten

Eine coole Seite: Alles zu London – in Gestalt von Karten. Aufmerksam geworden bin ich darauf wegen der Karte der Lebenserwartung im Bereich der U-Bahn Stationen.

Es ist übrigens reiner Zufall, dass das der zweite Beitrag nach dem Immobilienthema zu London ist. Wer weiss, vielleicht finde ich morgen eine Karte zu gutem Essen – da dürfte England wieder Erwähnung finden. Als Karte mit weißen Signaturen auf weißem Grund…


Schatzsuche im Web

Das finde ich eine nette Idee – und frag mich gleichzeitig, ob ich auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender erstellen soll – dann nach diesem Muster. Eine einfache kleine Schatzsuche mit einem „Preis“ am Ende, wenn man sein Wissen zu (vor allem nordamerikanischen oder biblischen) Bergen erfolgreich unter Beweis gestellt hat.


Immobilien finden im Netz

Da ich seit einigen Jahren nicht mehr umgezogen bin, bin ich nicht mehr so richtig up to date, was Immbilienportale angeht. Der Immoscout ist wohl aber noch immer eine der besten Webadressen zu dem Thema. Und hat, wie es sich gehört, auch Karten und Umkreisuchen drin.

In England gibt es eine recht schicke Seite: Hier gibt man die PLZ (die PLZ Gebiete in UK sind deutlich kleiner als bei uns!) des Arbeisortes ein,  wie lange man (öffentlich) dorthin fahren will und wann man da sein muss. Prompt (deutlicher: unverschämt schnell) werden entsprechende Immobilen vorgeschlagen. Schick!

Und für diejenigen, die wirklich suchen: in England wird Wochenmiete gerechnet, nicht Monatsmiete!