Postleitzahlen und GIS

Nicht nur wer im Geomarketing tätig ist, weiß, dass man mit Postleitzahlgebieten recht einfach und preiswert Karten erstellen kann, die für ziemlich viele Anwendungsfälle mindestens ausreichend sind. Die Deutsche Post bietet entsprechende Dienstleistungen selbst (über entsprechende Partner) an.

Umso erstaunlicher ist dieser Artikel über den US Postal Service: Dort überlegt man im Jahr 2013, ob und wie man die amerikanischen ZIP Codes überhaupt für ein GIS verfügbar macht. Bislang sei die Datenbank aller Adressen und Zustellpunkte noch nicht geokodiert. Entsprechend ist man sich dort bewusst: “the Postal Service is a slow and accidental innovator”.

Tatsächlich gibt es fünfstellige ZIP Code Daten zum Download beim US Census Bureau (als Teil der Tiger Files). Aber: Das sind Punkte oder Routen (also Linien). Als Polygone scheint es diese Daten nur von privaten Anbietern zu geben…

Und ich dachte, das hier wäre eine unglaubliche Geschichte…


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