Google Now – big brother?

In der Zeit, in der ich mich intensiv mit Geomarketing beschäftigt habe, war ich schon immer hin und hergerissen: Einerseits sind mit GIS und den richtigen Daten unglaublich coole Dinge möglich – anderseits ist das beängstigend nahe an dem Roman von George Orwell.

Und jetzt kommt Google. Mit Google Now. Google Now soll auf mobilen Geräten vorausahnen, welche Infos für den Anwender relevant sind. Die dafür benötigten Informationen gewinnt Google einerseits, indem die zuletzt besuchten Webseiten ausgewertet werden. So wird mir zum Beispiel der Spielstand der italienischen Nationalelf eingeblendet, wenn ich entsprechende Webseiten oft genug aufgerufen habe. Oder mich jemand ärgern will. Andererseits spielt hier der Ort natürlich eine wesentliche Rolle:

  • Wo befinde ich mich gerade (Wetterinfos oder kommerziell sinnvoller: Infos zu Geschäften in der Nähe).
  • Welche Strecke fahre ich regelmäßig (Verkehrsinfos oder kommerziell sinnvoller: Infos zu Geschäften entlang der Strecke)
  • Wo fahre ich im Sommer hin (Spanien, nicht Italien).

Also: Spannend und zugleich beängstigend…

Einen lesenswerten Artike dazu gibts bei Heise.


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