Open Data Initiative der EU Kommission

Die Behörden in Europa erfassen, und verwalten Unmengen von Daten – das ist nicht neu. Diese Daten werden nur zum Teil wirklich gewinnbringend eingesetzt, und das soll sich ändern: „Your data is worth more if you give it away“ sagt zum Beispiel Neelie Kroes, Vize Präsidentin der EU Kommission.

Die Europäische Kommission hat nun eine Open Data Initiative beschlossen, von der erwartet wird, dass sie bis zu 40 Mrd. Euro jährlich an Wirtschaftswachstum bedeuten kann. Dazu werden in den nächsten beiden Jahren 100 Mio Euro für Forschungsprojekte bereit gestellt. Vorwiegend sollen wohl solche Projekte gefördert werden, die sich mit der Verarbeitung solcher Datenmengen befassen.

Mögliche Anwendungsgebiete werden u.a. bei Verkehrsdaten, Wetterprognosen und Karten gesehen.

Mehr dazu hier: http://bit.ly/xfMybe

Interessant in diesem Zusammenhang finde ich übrigens, dass die USA mit ihrem Freedom of Information Act häufig als Vorbild gesehen werden. Demnach müssen Daten dort kostenlos abgegeben werden, wenn sie mit Steuergeldern erhoben werden.

Dass dem so nicht ist, beschreibt folgender Artikel: http://bit.ly/wbysKm. Demnach wurde in US Bundesstaat Massachussets versucht, Daten von mehr als 300 kommunalen Behörden zu erhalten. Das Ergebnis war beleibe nicht so, wie man es sich vorstellt: Es wurden z.T. Bearbeitungsgebühren erhoben, Daten gar nicht herausgegeben oder aber die Behörden waren gar nicht in der Lage, die Daten elektronisch abzugeben.


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