Was bringt GIS wirklich?

Eine Frage, mit der sich wahrscheinlich jeder leidenschaftliche Vertreter von GIS schon einmal konfrontiert sah: Was bringt das Ganze denn nun unter’m Strich wirklich.? Und: Hand auf’s Herz: Wer von uns hatte dazu prompt belastbare Zahlen greifbar? Und wer kennt dazu überhaupt belastbare Zahlen?

Hier nun eine Studie aus den USA (ok, wie das zwischen den Ozeanen so ist: nur bedingt vergleichbar), die den Nutzen eines GIS für einen County (das entspricht ungefähr einem Landkreis bei uns), beziffert.

Die Rahmendaten: King County in Washington hat ca. 1,9 Mio Einwohner auf rund 5.500 Quadratkilometern und ein Jahresetat von 4 Mrd. US$. Eine zentrale GIS Abteilung mit 28 Mitarbeitern versorgt rund 1.000 Mitarbeiter der Verwaltung, die mit Geodaten und GIS Applikationen arbeiten; weitere 20 GIS Mitarbeiter sind dezentral in entsprechenden Abteilungen beschäftigt. Über die Untersuchungsmethode mag mag man streiten: Es wurden Mitarbeiter und Manager, die GIS einsetzen (!) zur Situation mit und ohne GIS befragt.

Für das Jahr 2010 wird der Nutzen (besser formuliert: Der Vorteil der Situation verglichen mit einer Situation ohne GIS) mit rund 180 Mio US$ beziffert. Na wenn das mal nicht ein Wort ist!


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