Der neue GIS Anwender

Mit der erfreulichen Entwicklung, die GIS in den letzten Jahren genommen hat (ich strapaziere den Spruch einmal mehr: „Dank Google Maps ist GIS nun bekannt, populär und jeder will GIS“) – mit dieser Entwicklung also ändern sich auch die Anwender und deren Erwartungshaltung. Das ist nichts Neues, beim allerbesten WIllen nicht. Doch als ich diesen Artikel las, wurde mir einmal mehr bewusst – auch aus meinem beruflichen Alltag – dass man das nicht oft genug wiederholen kann.

Die neuen Anwender sind alle keine GIS Geeks – es sind Anwender, die sich mit Projektionen und umfangreichen Toolbars nicht auseinandersetzen wollen. Sie kennen sich dank populärer Dienste wie Google oder Bing bzw. Smartphones mit einer intuitiven Navigation aus – und erwarten diese auch. Im professionellen Umfeld wollen bzw. benötigen sie die gewünschte Information. Schnell und zuverlässig. Eine Anwendung mit vielen Infos, die verlangt, dass der Anwender erst einmal mit vielen Klicks die richtigen Infos einschaltet, ist fehl am Platz. Und so schwer es uns fällt, das zu glauben: Häufig genug braucht es keine Karte.

Es ist ein Widerspruch in sich: Je besser und funktional ausgereifter GIS wird, desto einfachere Bedienung fordern die „neuen GIS Anwender“.

Last not least: Der Performance kann man nie genug Aufmerksamkeit schenken.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.