Artikel in der iX: Daten von OSM nutzen

In der aktuellen iX vom Heise Verlag beschreibt ein Artikel, wie man Open Street Map Daten in eigenen Karten nutzen kann. Ich finde es bemerkenswert und sehr gut (um nicht zu sagen „total geil“), dass  das Thema Geodaten in Zeitschriften wie iX oder c’t immer öfter Beachtung finden. Allerdings: Menschen, die von GIS und Geodaten wirklich keine Ahnung haben, werden mit diesem Artikel wenig anfangen können.

Daher hier noch ein paar Infos, die dem ein oder anderen vielleicht weiterhelfen:

Im Artikel wird angesprochen, dass man die OSM Daten mit Osmium aufbereiten sollte. Das ist ein Weg, der sicher Sinn macht, wenn man große Datenmengen aufbereiten will. Allerdings erhält man die OSM Daten bereits als Shapefile – entweder bei der Geofabrik oder bei Cloudmade. Nun sind die Shape Daten noch immer ein Stück weit aufzubereiten, bis man sie nutzen kann. Für überschaubare Datenmengen kann man das durchaus mit einem Desktop GIS wie dem im Text erwähnten Quantum GIS machen. Damit das mit Quantum ein bisserl besser flutscht: Dieses Tutorial erleichtert die ersten Schritte.

Zu MapNik existieren ebenfalls gute Tutorials im Web, wie auch zu TileMill.

Alternativ setzt man auf einen bestehenden Dienst. ArcGIS.com von ESRI bietet einen Kartendienst auf Basis der OSM Daten an und wäre somit eine Alternative – sie zeichnet sich allerdings dadurch aus, dass man den Pfad der Freien Software verlässt.


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