Open Source – Was ist das eigentlich

Wenn es zur Diskussion kommt, ob OpenSource Software besser sei als „geschlossene“, wird es schnell unsachlich. Ich habe jedenfalls schon viele Diskussionen erlebt, in denen Open Source als Synonym verwendet wurde zu Begriffen wie „kostenlose Software“ oder „Open Standards“.

Daher freute ich mich heute besonders über den Artikel „Ten Things You Need to Know About Open Source Geospatial Software“. Hier eine kurze Zusammenfassung der aus meiner Sicht wichtigsten Punkte:

Open Source Software ist nach den Kriterien Open Source Iniciative lizenziert.

Open Source Software wird von einer Gemeinde entwickelt.

Open Source Software ist das Gegenteil von Proprietärer Software. Open Source Software ist nicht das Gegenteil von kommerzieller Software.

Open Source Software ist wie Proprietäre Software vor allem eines: Software. Weder Open Source Software noch Proprietäre Software ist alleine dieses Kriteriums wegen besser oder schlechter.

OSGeo fördert die Entwicklung von Open Source GIS Software. Das OGC hingegen kümmert sich um offene GIS Standards, die im wesentlichen den einfachen Austausch von Geodaten zwischen unterschiedlichen Softwareprodukten ermöglichen sollen. Open Source Software und Offene Standards sind nicht dasselbe.

Die Einführung von Open Source Software kostet in der Regel Geld. Zwar ist die Software kostenlos, aber es kommt vor, dass Beratungsleistungen oder Anpassungsarbeiten notwendig sind.


Ein Gedanke zu „Open Source – Was ist das eigentlich

  1. Und nicht zu vergessen (das gilt eher für Firmen als für Privatanwender): Wenn ich eine gute OS Software nutze und es fehlt eine Funkrion, ist es für die eigene IT-Abteilung dank offener Quellen einfacher, die Funktion noch zu ergänzen, als wenn der Code abgesperrt ist.

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