Nokia macht die Amazon / Kindle Maps

Ein kurzer Nachtrag zum Thema Amazon Maps:

Laut  techradar.com basieren die Amazon Maps, die auch als Kindle Maps bezeichnet werden, auf Navteq Daten. Um also den Spielstand zu aktualisieren:

Google begann mit Teleatlas, das dann von TomTom gekauft wurde und macht jetzt eigene Karten. Apple begann mit Google, macht jetzt eigene Karten auf Basis TomTom. Microsoft, Yahoo und Amazon basieren auf Navteq. 3:1 für Navteq?


Amazon Maps API Beta

Das hatten wir hier ja auch schon berichtet: Amazon will ins Kartengeschäft einsteigen. Mit dem Kindle Fire, der ab Ende Oktober lieferbar sein soll, bietet Amazon dann auch eine eigene Hardware dazu an. Heute hat Amazon auf seinem Blog veröffentlicht, dass die Amazon Maps API nun im Beta verfügbar ist. Damit sollen Entwickler Karten in andere Anwendungen integrieren können und auch eigene Inhalte über die Karten legen können.

Bin gespannt, was hier in den nächsten Wochen noch so geschieht…


Amazon steigt ins Geo-Geschäft ein

Gerüchte gab es schon länger, z.B. als Amazon UpNext kaufte – das war anfang des Sommers. Nun verdichten sich die Gerüchte: Nächsten Donnerstag soll laut Reuters das neue Tablet von Amazon, Kindle, auf den Markt kommen. Dieses soll dann auch Geodienste enthalten – in diesem Fall basieren sie auf Navteq. Nachdem Apple seinen eigenen Kartendienst hat, der auf TomTom basiert, wird es nun spannend, wie sich Amazon durchsetzt: Angeblich ist heute jedes fünfte Tablet ein Kindle – sofern bei den Kindles, die heute am Markt sind, wirklich von Tablets vergleichbar zu Nexus oder iPad sprechen kann. Es wird also spannend, wie Amazon seine neuen Kindles dann an dem Markt bekommt.

Halten wir den aktuellen Spielstand kurz fest: Google begann mit Teleatlas, das dann von TomTom gekauft wurde und macht jetzt eigene Karten. Apple begann mit Google, macht jetzt eigene Karten auf Basis TomTom. Microsoft und Yahoo basieren auf Navteq. Der Markt bewegt sich – bin gespannt, ob und wie Facebook antwortet…


Steigt Amazon ins Kartengeschäft ein?

Amazon hat heute angeblich UpNext gekauft. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das für amerikanische Städte 3D Stadtmodelle und entsprechende Apps entwickelt hat. Amazon hat mit dem Kindle einen e-Book Reader im Programm, der im Vergleich zu Smartphones recht limitiert ist. Könnte also sein, dass GIS mal wieder herhalten muss, um verstaubte Sachen aufzupolieren…