Python lernen

Wer noch immer noch keinen guten Vorsatz für das neue Jahr hat, könnte sich ja mal überlegen, Python zu lernen. Hier eine Liste brauchbarer, kostenloser Ressourcen:

Und wem das nicht reicht: Hier eine noch umfangreichere Liste

 

Waze: nutzt selbst die Polizei

Waze ist in Deutschland noch recht unbekannt (jedenfalls sind sich der CEO von Waze, Noam Bardin, und ich da einig): ein israelischer Navigationsdienst, der wie ein soziales Netzwerk funktioniert: Anwender melden Staus und Verkehrsbehinderungen. Waze wurde im Sommer letztes Jahr von Google übernommen (für ein Heidengeld). In der Zeit ist nun ein Interview mit Noam Bardin. Darin erzählt er, wie Waze funktioniert, und warum er an den DIenst glaubt. Mit einem gesunden (?) Maß an Selbstbewusstsein sagt er: „Die Software, die Oberfläche der Multimediadienste und die Navigation [in Autos] sehen im Vergleich zu der aktuellen Ästhetik auf Smartphones und Tablets ziemlich ärmlich aus.“ Ich bin gespannt, ob sich Waze durchsetzt.

Google’s Marketing

Einer der ersten Blogposts hier handelte vom Marketing von MapInfo. Damals war er der Spruch „on a scale from one to ten, it’s an eleven“ Anlass meines Posts – schon den Slogan „Knowing where is just the beginning“ finde ich genial.

Nun hat Google mit seinen Fernsehspots das Ganze aber getoppt. Lars und Lisa gegen die Flut, Thomas der Meteoritenjäger und Andrew, der Skateparks aus Abfall baut: In drei Spots kommen Google Maps ins Bild.

Suchen und Finden – Kerngeschäft von Google – wird mit Karten in Verbindung gebracht. Google bringt die Suche mit diesen Spots aus dem Internet in die echte Welt. Das war schon vorher so, nun jedoch bringt Google es ins Bewusstsein aller: So wie Versteckspielen im Kindergarten mit Suchen zu tun hat, hat Google mit Finden zu tun.


Neuigkeiten von Google und Apple Maps

Apple Maps war ja anfangs ein RIESIGER Flop mit personellen Konsequenzen und sorgt noch immer für Häme in diversen Medien. Nachdem Google Maps auf iOS Devices verfügbar sind, verliert Google nun aber kontinuierlich Anwender an Apple – die Süddeutsche titelt: „Google Maps verliert Millionen Nutzer an Apple„. Tatsächlich laden einer Studie von comscore zu Folge immer weniger iOS Anwender Google Maps herunter und bleiben statt dessen bei den vorinstallierten Apple Maps. Kann nun sein, dass Apple massiv aufgeholt hat oder dass es dem durchschnittlichen SmartPhone Anwender piepegal ist, was für Maps er nutzt. Vielleicht ist es aber auch so, dass die Kartendienste sich gar nicht mehr viel geben, und dass die Anwender genau deswegen keinen Grund mehr sehen, andere als die mitgelieferten Karten zu nutzen…

Interessant in diesem Zusammenhang, wie Nokia Here sich so schlägt: zunehmende Absätze außerhalb des Nokia Konzerns…

Zum Thema Google ist dem Ein oder Anderen (der abends mal vor der Glotze sitzt) vielleicht dieser Werbespot aufgefallen.

Das passt insofern zu dem oben geschilderten Bild, dass der Handy Markt zwar ein großer ist, aber die Nische der „professionellen“ Anwendungen eben auch eine Menge Potenzial bietet und konsequent angegangen wird.


Google will in den Business Bereich

Offensichtlich meint Google es langsam aber sicher ernst: Genug für den Konsumer Markt gemacht, nun soll der Business Bereich mit Karten und GeoApllikationen gerockt werden.

Zum Einen hat Google unlängst Toolbars auf den Markt gebracht, mit denen es möglich ist, in ArcGIS Desktop bzw. QGIS Daten aus der Google Maps Engine zu nutzen. Zum Anderen hat Google heute eine Partnerschaft mit Safe Software bekannt gegeben. Inhalt dieser Partnerschaft ist zunächst ein Tool, das es ermöglicht, 18 Formate kostenlos in die Google Maps Engine zu importieren (und auch wieder zu exportieren). Das alles ist nichts für Kindergeburtstage (Schnitzeljagdkarten macht man mit Google Maps, nicht ArcGIS und schon gleich gar nicht mit Hilfe von FME), sondern ein offensichtliches Bestreben, den kommerziellen GIS Markt aufzurollen.


Augmented Reallity und GIS

Augmented Reality ist ähnlich wie Big Data derzeit ein echtes Hype Thema. Für diejenigen, die nicht wissen, was gemeint ist: Augmented Reality blendet virtuelle Informationen wie z.B. Strassennamen im Gelände über das Kamerabild eines Smartphones oder Tabets. Eine bessere Definition findet sich sicher bei Wikipedia – für diesen Artikel sollte meine Erklärung ausreichen.

Leider sind die Ortungsgenauigkeiten bei mobilen Geräten noch nicht so gut, dass die eingeblendeten Inhalte erstens wirklich punktgenau dargestellt werden und zweitens auch „stillhalten“. Dieses Bild aus dem Jahr 2009 ist zwar sicher nicht mehr so richtig aktuell, es veranschaulicht das Problem aber ganz gut: Innerhalb von 12 Stunden wandert die Position eines iPhone4 erheblich – obwohl das Handy unbewegt ist.

Quelle: http://www.kowoma.de/gps/geraetetests/iOS/iPhone_iPad.html

Dieses Problem geht Metaio, ein deutsches AR Unternehmen, seit einger Zeit an. Zum einen wurden dort entsprechende Algorythmen entwickelt. Zum andern werden von Esri georefenzierte 3D Stadtmodelle (die aus dem Google StreetView Daten erstellt wurden) eingesetzt, die eine Erkennung im Gelände ermöglichen. Außerdem wurde ein spezieller AR Chip entwickelt, der deutlich schneller rechnet, als bisherige Smartphone Chips.

Was dann möglich ist, sieht man in diesem Video, das mich schon alleine deswegen begeistert, dass es mich auf tausend neue Ideen bringt.

Parallel dazu arbeitet man an einer Datenbrille á la GoogleGlasses – wir werden also tatsächlich in weniger als 10 Jahren die digitale Wirklichkeit um uns herum viel intensiver wahrnehmen. Ich bin gespannt, wann wir digitales Graffiti in AR bekommen werden.

Weitere Infos dazu kann man in diesem Artikel lesen.


Google Maps nun mit Werbung

Ob das einen ähnlichen Shitstorm auslösen wird, wie seinerzeit die Nachricht, dass Google von großen Maps Kunden Geld verlangt? Es würde mich wundern, wenn nicht.

Heise berichtet heute, dass Google beschlossen hat, „seine kostenlosen Karten-Apps für iOS und Android ab sofort durch Reklame finanzieren.“ Dabei sollen „relevante“ Anzeigen erscheinen, die in Zusammenhang zur Suchanfrage stehen. Klickt der Anwender auf die Anzeige, so erhält er weitere Informationen, wie die Route dorthin oder weitere, vom Inserenten definierte Infos. Die Clicks kosten dann und werden – wie auch bei AdWords – dem Inserenten berechnet.

Screenshots und Infos aus erster – Googles – Hand findet Ihr hier. Und, was meint Ihr – wie werden die Anwender reagieren?


 

Das neue Google Maps

Dass Google einen Relaunch von Google Maps plant, hatte ich ja bereits berichtet. Da es die Möglihkeit gibt, sich das Ganze vorab anzusehen, musste ich das natürlich vorab ausprobieren. Also los.

Dass ich meine Hardware mal erneuern müsste, ist mir schon lange klar. Also bin ich nicht wirklich überrascht, dass ich zuerst darüber informiert werde, dass ich einen aktuellen Browser brauche. Aber – und das freut mich: Ich kann es auch mit meinem „alten“ Browser Firefox 16 nutzen. Bei IE 9 gibt’s diese Option übrigens nicht…

Offensichtlich wird sofort, dass die Google Maps teilweise ganz anderes Look&Feel erhalten hat: Die Sucheingabe ist nicht mehr links sondern über der Karte. Kein Zoombalken mehr links, sondern kleine Schaltflächen rechts. So wurde Einiges verändert, aber das ist kein Problem, intuitiv ist es immer noch. Allerdings: Die Einfachheit, die Google Maps so erfolgreich gemacht hat, scheint am Ende zu sein. Überladen ist Google Maps noch nicht, aber nah dran.

Die Suche wurde überarbeitet: Ergebnisse werden nicht mehr tabellarisch links aufgelistet sondern in der Karte in verschiedenen Symbolen. Beim Klick auf das Symbol werden weitere Details angezeigt, und wenn man sich Erfahrungsberichte anschauen will, wird man zu Google+ weitergeleitet. Was passiert, wenn man kein Google+ Konto hat, bleibt abzuwarten. Direkt in der Karte kann man Suchergebnisse auch nach seinen Google+ Kreisen filtern.

In der Vergangenheit war es Geschäftsinhabern möglich, Webseiten so zu optimieren, dass sie (auch bei Google Maps) weit oben in der Ergebnisliste erscheinen. Inwieweit das neue Google Maps Seitenoptimierungen notwendig macht, bleibt abzuwarten.

Der erste Eindruck: Eine runde Sache für die Anwender und einige Punkte im Kampf gegen Facebook. Weitere Eindrücke in Kürze.


Google is a Location Company

Einen interessanter Artikel mit dem Titel „Google isn’t a search company – it’s a location company“ habe ich gefunden (bzw. er wurde mir zugetragen). Er beschreibt, wie Google langsam aber sicher aus dem Anfangsgeschäft „Webseiten inventarisieren“ dazu überging, die „echte Welt“ durchsuchbar zu machen.

Umso interessanter wird der Artikel, wenn man dazu diesen hier über Google Cars liest. Der ist spannend, greift aber in einem Punkt zu kurz: In wenigen Jahren laufen lauter Leute mit Google Glasses rum und fahren in Google Cars durch die Welt. Beide Systeme nehmen die Umwelt auf. Andauernd. Topaktuell. Wer will da noch konkurrieren um die Datenqualität? Und den Anwendungsmöglichkeiten? Diesen Vorsprung einzuholen, wird sehr schwer.