Google Maps Relaunch

Google plant einen Relaunch von Google Maps. Der Relaunch ist für diesen oder nächsten Monat geplant, allerdings kann man sich vorher schon in einem Video anschauen, wie das neue Google Maps aussehen wird.

Was man in diesem Video sieht, gefällt: Da hat sich jemand Gedanken darüber gemacht, wie wir uns orientieren und das in einer Karte/Software umgesetzt. Außerdem ist die Integration von Google Earth und Street View echt schick. Allerdings bin ich sehr gespannt, was für einen Browser und was für eine Hardware man dafür braucht.

Ausserdem kann man sich um eine „Einladung“ bewerben, um vorab einen Zugang dazu zu bekommen.


Google Map Maker nun auch in Deutschland

Google Map Maker gibt es seit gestern auch für Deutschland. Damit verfolgt Google den Ansatz, mittels Crowd Sourcing Daten erheben zu lassen. Das Ganze funktioniert recht komfortabel und flutscht ganz gut. Im Blog fordert Google (ohne Umschweife) dazu auf, mit Map Marker Daten zu erfassen.

Allerdings: Warum ein Mensch Zeit und Energie investieren soll, Daten für ein kommerzielles Unternehmen zu erheben – ohne dafür etwas zurückzubekommen – erschließt sich mir noch nicht. Allerdings: Mit foursquare, OSM und nicht zuletzt Nokia muss Google zusehen, dass der Wettbewerb offen bleibt!


Google Street View Filme

Wieder mal etwas, was wirklich cool ist, wenn auch sich der Nutzen – mir zumindest – nicht sofort erschließt: Filme – quasi Road Movies – erzeugt aus Google Street View. Unabhängig von mehr oder weniger sinnvollen Ankündigungen des BGH letzte Woche „frame“ ich ein Beispielvideo hier – freilich nicht, ohne ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass das Copyright dafür bei teehan+lax liegt.

Google Street View Hyperlapse from Teehan+Lax Labs on Vimeo.

Ich muss sicher nicht erwähnen, dass man selber solche Videos erstellen kann und dass die Technologie für alle Interessierten auch verfügbar ist – als Open Source.

 

Fahrradfinder

Über die Süddeutsche Zeitung bin ich auf diese Seite gestoßen: Fahrradjaeger.de. Worum geht’s? Ein Portal für Fahrradfahrer, und bezogen auf unser Thema: Eine Seite, auf der man Fahrräder registrieren kann und dann – falls es gestohlen wurde – auch den Diebstahl meldet. Der wird dann auf einer Karte angezeigt. Registrierte Radls bekommen einen QR Code, mit dem das Fahrrad dann einwandfrei identifiziert werden kann. Coole Sache, bin gespannt, wie sich das entwickelt.


1. April 2013

Nachdem Google im letzten Jahr noch die binäre Karte vorgestellt hatte, gab es dieses Jahr die Schatzkarte.

google_schatzAngeblich kann man auch einiges an Schätzen entdecken, das Rheingold habe ich allerdings nicht entdecken können. Dafür aber eine ebenfalls nette Variante von Streetview.

Ich möchte mal wissen, wie viel Zeit und Geld Google in ein solches Spassprojekt steckt…


Patentklage gegen Google

Es gab ja schon lange nichts mehr zum Thema Patentklagen – insbesondere bei mobilen Endgeräten gab es im letzten Jahr ja einige davon.

Nun gibt es eine Klage von Microsoft gegen Google: Microsoft beruft sich dabei auf ein Patent aus dem Jahr 1996, das durch Google Maps verletzt würde. Google wiederum ist bereits so weit verbreitet, dass sich beide Seiten einig zu sein scheinen, dass das Abschalten von Google Maps „schlimme Folgen“ haben könne. Enstprechend scheint man sich bereits einig zu sein, dass die Zahlung von Lizenzgebühren „diesen Krieg“ beenden könne.

Man könnte fast von Kriegsgewinnlern reden…

 

Nokia Here offen für alle

Nokia, ehemals Weltmarktführer ist in den letzten Tagen ja ziemlich präsentin der Presse: Die neuen Lumia Smartphones und die Allianz mit Microsoft haben es heute sogar ins Heute Journal geschafft. Kein Wunder, denn aktuell findet ja auch die Branchenmesse in Barcelona statt.

Nun hat Nokia dort erklärt, seine Kartendienste auch anderen Plattformen als Windows Phone zu öffnen. Wer sich mal die Karten auf einem dieser neuen Nokia Handys angeschaut hat, wird verstehen, warum Nokia an dieser Stelle von sich selbst überzeugt ist.

Eine interessante Analyse zu dem Thema findet sich in diesem Artikel: Die Zukunft der mobilen Geräte seien die Brillen – gestern hieß das noch Google Glasses, heute wird es bereits herstellerneutral als Smart Glass tituliert. Und mit den Brillen bekommt dann das Thema Augmented Reality einen ganz anderen Stellenwert. Und da sieht Nokia sich als Pionier und zukünftigen Marktführer. Zitat Stephen Elop, Scheff von Nokia: „We clearly have established a pattern for being leaders in augmented reality“.


Small World jetzt mit Google Maps

Als ich zuerst von dieser Pressemeldung von GE Smallworld hörte, war ich begeistert: Google steigt greift nach dem Logistik Markt auch in den EVU Sektor ein. Das ist sicher auch nicht verkehrt, allerdings ist es nicht so, dass Google nun Anwendungen für die Energieversorger hat. Smallworld kann nun Googe Maps darstellen. Das hört sich zunächst einmal so an, als wäre es die Pressemitteilung nicht wert: Was ist bitte schön so toll daran, Google Karten in einer klassischen GIS Software anzuzeigen?

OK, denken wir mal weiter: Smallworld benötigt – wie manch andere Software – eine Schönheitsoperation, damit es attraktiver wird. In ca. 5 Jahren wird es wahrscheinlich nur noch wenige Rechner geben, wie wir sie heute kennen: Microsoft Surface, iPad, Nexus etc. sind die Vorboten der neuen Geräte. Entsprechend werden die Anwendungen von monolithischen Trümmern zu kleinen modularen „Apps“ wandeln. Fängt GE Smallworld also jetzt an, seine Anwender an seine zukünftigen Standardkarten zu gewöhnen?


Google macht CrowdSourcing

Google nutzt Crowd Sourcing (man könnte hier von der „Erfindung“ von Open Street Map sprechen), um seine Datenbasis von Google Maps zu verbessern. Das unterstützt Google mit Tools und den Map Maker Conferences. Gestern startete Google einen Mapathon, der bis zum 25. März geht. Zur Teilnahme motiviert Google, indem Preise von T-Shirts bis Tablets ausgelobt werden. Leider nur in Indien. Blöd, weil recht weit weg.

Aber auch interessant.

Denn Indien ist (zumindest diesem Artikel zufolge) ein stark umkämpfter Markt für Smartphones. Nokia und Microsoft – aktuell im Handyrennen ja nicht ganz vorne dabei – könnten hier richtig Boden gut machen. Schließlich hat Nokia (Navteq) nach eigenen Angaben in Indien bereits eine Coverage von rund 80%. Womit dieser Mapathon den Charakter eines Schachzugs im globalen Spiel bekommt…


Road Kill auf der Karte

Road Kill – englisch für überfahrene Tiere – auf einer Karte. Wieder mal eine Karte, bei der ich mich nach dem Sinn frage. Nun, vielleicht werden zukünftige Generationen diese Daten heranziehen, um bestimmte Tierpopulationen zu rekapitulieren.

Erwähnenswert finde ich aber das Tool, das dem zugrunde liegt: EpiCollect (nennt sich ein OpenSource Projekt) ermöglicht es, geokodierte Daten von Smartphones einzusammeln. Ohne dass man groß was entwickeln muss. Technisch basiert das Ganze auf Google’s App Engine, entwickelt vom Department of Infectious Disease Epidemiology am Imperial College London.

Um ein eigenes Projekt zu erstellen, muss man im wesentlichen

  • ein Projekt anlegen
  • ein Dateneingabeformular erstellen.

Dann kann man Daten auch ohne Internetverbinung erfassen (lassen) und eine Karte angucken.

Coole Sache das. Und ein Schelm, wer meint, dass Google das aus reiner Gemeinnützigkeit tut. Womit ich nichts schlechtreden will.