Open Data – was ist das

So ein Abend surfen und man findet allerlei. Einiges mit dem netten Wort “Open” jedenfalls.

Hier nun das Open Data Handbook. Gelesen habe ich es noch nicht, aber das Inhaltsverzeichnis liest sich interessant – Angefangen beim obligatorischen “Warum” behandelt es die Frage, was Open Data eigentlich ist. Es folgt ein recht ausführliches Kapitel, in dem behandelt wird, wie man Daten eigentlich öffnet und vor allem: Wie man das sinnvoll macht.

Beim Querlesen des Kapitels “Make data discoverable” stieß ich dann auf thedatahub.org – ein Katalog für Open Data. Hier sind einige Geodatensätze gelistet.


OSM bald unter neuer Lizenz

Die OpenStreetmap Foundation schreibt in ihrer deutschen Webseite (wahrscheinlich auch auf allen anderen, aber die wollte ich nicht alle durchschauen – zumal ich die meisten davon eh nicht verstanden hätte), dass man plant, die Lizenz zu ändern.

Aktuell unterliegt OSM der CC-BY-SA Lizenz – das muss man sich als halbwegs normaler Mensch nicht unbedingt merken. Merken könnte man sich aber, dass diese Lizenz eigentlich vorschreibt, dass alle Autoren genannt werden müssen. Das Kleingedruckte wäre gaaaaanz schön lang.

Nun soll die Open Database License (ODbL) zum Einsatz kommen. Diese sieht im Wesentlichen vor, dass auch alle aus der OSM abgeleiteten Datenbanken dieser Lizenz unterliegen. Aus den OSM Daten können Produkte erstellt werden, die nicht “frei” sind. Die Datengrundlage dieser Produkte allerdings muss dann auch unter der ODbL zur Verfügung gestellt werden.

Kritik an der neuen Lizenz besteht freilich auch: Das Verfahren sieht vor, dass alle Mapper dieser neuen Lizenz zustimmen müssen – ansonsten werden ihre Daten aus der Datenbank entfernt. Sollte die Lizenz in Zukunft wieder geändert werden, müssen nicht mehr alle Mapper zustimmen, sondern “nur” zwei Drittel der Mapper.

Der Zeitplan sieht vor, dass bbereits am 1.4.2012 die letzte Version der OSM Datenbank unter der alten Lizenz bereit gestellt wird – anschließend gibt es nur noch die ODbL Version.