Waze: nutzt selbst die Polizei

Waze ist in Deutschland noch recht unbekannt (jedenfalls sind sich der CEO von Waze, Noam Bardin, und ich da einig): ein israelischer Navigationsdienst, der wie ein soziales Netzwerk funktioniert: Anwender melden Staus und Verkehrsbehinderungen. Waze wurde im Sommer letztes Jahr von Google übernommen (für ein Heidengeld). In der Zeit ist nun ein Interview mit Noam Bardin. Darin erzählt er, wie Waze funktioniert, und warum er an den DIenst glaubt. Mit einem gesunden (?) Maß an Selbstbewusstsein sagt er: „Die Software, die Oberfläche der Multimediadienste und die Navigation [in Autos] sehen im Vergleich zu der aktuellen Ästhetik auf Smartphones und Tablets ziemlich ärmlich aus.“ Ich bin gespannt, ob sich Waze durchsetzt.

GPS in Handies werden genauer

Laut Heise plant Broadcom einen Chip für Smartphones zu bauen, der eine Ortung ermöglicht, die auf einige Zentimeter genau ist.

Das wird ermöglicht, weil neben GPS Sensoren auch Daten von Kreiselinstrumenten, Beschleunigungssensoren, Schrittzählern und Höhenmessern und Bluetooth-Beacon-Signalen ausgewertet werden. Letzteres eröffnet auch neue Möglichkeiten in der Indoor Navigation, wie z.B. in Shopping Centern, Flughäfen etc. Die Anwendungsfälle sind vielfältig.