Google macht CrowdSourcing

Google nutzt Crowd Sourcing (man könnte hier von der „Erfindung“ von Open Street Map sprechen), um seine Datenbasis von Google Maps zu verbessern. Das unterstützt Google mit Tools und den Map Maker Conferences. Gestern startete Google einen Mapathon, der bis zum 25. März geht. Zur Teilnahme motiviert Google, indem Preise von T-Shirts bis Tablets ausgelobt werden. Leider nur in Indien. Blöd, weil recht weit weg.

Aber auch interessant.

Denn Indien ist (zumindest diesem Artikel zufolge) ein stark umkämpfter Markt für Smartphones. Nokia und Microsoft – aktuell im Handyrennen ja nicht ganz vorne dabei – könnten hier richtig Boden gut machen. Schließlich hat Nokia (Navteq) nach eigenen Angaben in Indien bereits eine Coverage von rund 80%. Womit dieser Mapathon den Charakter eines Schachzugs im globalen Spiel bekommt…


Oracle setzt Nokia Dienste ein

Wie das Wall Street Journal heute mitteilt, hat Oracle einen Vertrag mit Nokia abgeschlossen, der es Oracle ermöglicht, Nokia/Navteq Dienste und Daten in ihren Applikationen einzusetzen. Nokia gewinnt gegenüber TomTom einen weiteren wichtigen Kunden, denn Oracle ist nicht oder nicht nur im B2C sondern vor allem im B2B Markt unterwegs.

Ich könnte jetzt den Spielstand erneut aktualisieren, erwähne aber lieben einen anderen Artikel, der in diesem Zusammenhang ganz gut passt: Apple sollte TomTom kaufen. Meint jedenfalls der Autor dieses Artikels vor dem Hintergrund der Qualität der Apple Maps, die allgemein als schlecht bezeichnet wird. Sogar Tim Cook, CEO von Apple, nennt die Qualität der Apple Maps unzureichend und verspricht, dass Apple alles daran setzt, was möglich ist, um die Karten zu verbessern. Die Karten zu verbessern ist nicht schwer – bei dem Ausgangsniveau. Alles was möglich ist? Das lässt eine Menge Spielraum.


So und jetzt schreibe ich hoffentlich bald mal wieder über etwas praktischere Sachen!

Nokia macht die Amazon / Kindle Maps

Ein kurzer Nachtrag zum Thema Amazon Maps:

Laut  techradar.com basieren die Amazon Maps, die auch als Kindle Maps bezeichnet werden, auf Navteq Daten. Um also den Spielstand zu aktualisieren:

Google begann mit Teleatlas, das dann von TomTom gekauft wurde und macht jetzt eigene Karten. Apple begann mit Google, macht jetzt eigene Karten auf Basis TomTom. Microsoft, Yahoo und Amazon basieren auf Navteq. 3:1 für Navteq?


Amazon steigt ins Geo-Geschäft ein

Gerüchte gab es schon länger, z.B. als Amazon UpNext kaufte – das war anfang des Sommers. Nun verdichten sich die Gerüchte: Nächsten Donnerstag soll laut Reuters das neue Tablet von Amazon, Kindle, auf den Markt kommen. Dieses soll dann auch Geodienste enthalten – in diesem Fall basieren sie auf Navteq. Nachdem Apple seinen eigenen Kartendienst hat, der auf TomTom basiert, wird es nun spannend, wie sich Amazon durchsetzt: Angeblich ist heute jedes fünfte Tablet ein Kindle – sofern bei den Kindles, die heute am Markt sind, wirklich von Tablets vergleichbar zu Nexus oder iPad sprechen kann. Es wird also spannend, wie Amazon seine neuen Kindles dann an dem Markt bekommt.

Halten wir den aktuellen Spielstand kurz fest: Google begann mit Teleatlas, das dann von TomTom gekauft wurde und macht jetzt eigene Karten. Apple begann mit Google, macht jetzt eigene Karten auf Basis TomTom. Microsoft und Yahoo basieren auf Navteq. Der Markt bewegt sich – bin gespannt, ob und wie Facebook antwortet…


Microsoft und Nokia schaffen einheitliche Karte

Wenn ich die letzten Tage surfe, habe ich immer Freddy Mercury in den Ohren, der „Barcelona“ singt. Dort trifft sich derzeit die Smartphone Branche – und es hat mehr Bedeutung für unsere Branche als je zuvor.

So haben Microsoft (BING) und Nokia jetzt und dort bekanntgegeben, dass die beiden Unternehmen die Gestaltung ihrer Karten gemeinsam überarbeitet haben. Das neue Design wird sowohl auf dem Bing Maps Blog wie auch dem von Nokia vorgestellt.

Gemeinsame Karten, Nokia Lumia mit Microsoft Betriebssystem: Ich bin gespannt, wie das mit Microsoft und Nokia weitergeht.