Python lernen

Wer noch immer noch keinen guten Vorsatz für das neue Jahr hat, könnte sich ja mal überlegen, Python zu lernen. Hier eine Liste brauchbarer, kostenloser Ressourcen:

Und wem das nicht reicht: Hier eine noch umfangreichere Liste

 

Google will in den Business Bereich

Offensichtlich meint Google es langsam aber sicher ernst: Genug für den Konsumer Markt gemacht, nun soll der Business Bereich mit Karten und GeoApllikationen gerockt werden.

Zum Einen hat Google unlängst Toolbars auf den Markt gebracht, mit denen es möglich ist, in ArcGIS Desktop bzw. QGIS Daten aus der Google Maps Engine zu nutzen. Zum Anderen hat Google heute eine Partnerschaft mit Safe Software bekannt gegeben. Inhalt dieser Partnerschaft ist zunächst ein Tool, das es ermöglicht, 18 Formate kostenlos in die Google Maps Engine zu importieren (und auch wieder zu exportieren). Das alles ist nichts für Kindergeburtstage (Schnitzeljagdkarten macht man mit Google Maps, nicht ArcGIS und schon gleich gar nicht mit Hilfe von FME), sondern ein offensichtliches Bestreben, den kommerziellen GIS Markt aufzurollen.


QGIS 2.0 – der 2.0te Blick

Vor einige Tagen berichtete ich an dieser Stelle, dass QGIS 2.0 released wurde. Hier nun ein paar Infos zu den neuen Features – das ist schon überwältigend, was nun alles geht.

Es gibt einen umfangreichen Changelog, also eine Auflistung samt knapper Beschreibung der neuen Funktionen. Diese werde ich hier nicht alle aufzählen, aber einige, die ich wichtig und gut finde, herausstellen. Zuvorderst: QGIS heisst jetzt nur noch QGIS, nicht mehr Quantum GIS. Das reduziert Konfusion. Das nächste große Punkt: Der Processing Modeller, eine Art Model Builder, wie man ihn aus ArcGIS Desktop kennt (Meines Wissens geht die Idee übrigens auf Leop’s Map Models von Leopold Riedl zurück).

In der Kartographie wurden zahlreiche Verbesserungen durchgeführt, herauszuheben ist die Möglichkeit, Kartenserien zu erstellen. QGIS unterstützt nun Oracle Spatial und einige OGC Dienste.

Wie gesagt: Was wichtig ist, beurteilt jeder selbst, deswegen einfach selber ausprobieren: QGIS gibt es hier: http://qgis.org/en/site/


QGIS 2.0 ist released

QGIS – auch bekannt als Quantum GIS – ist das in meinen Augen einzige  OpenSource Desktop GIS, das wirklich brauchbar ist. Nun wurde auf der FOSS4G bekannt gegeben, dass die Version 2.0 released wurde und heruntergeladen werden kann.

Inzwischen sind in QGIS rund 1.300 Mannjahre Entwicklungsarbeit geflossen und die letzte Version 1.8 wurde fast eine halbe Million mal heruntergeladen.

Zu den neuen Features werde ich in den nächsten Tagen etwas mehr berichten – Erfahrungsberichte könnt Ihr mir aber auch gerne schicken.

 

Glückwunsch: QGIS wird 10

QGIS ist 10 Jahre alt. Laut QGIS Seite und einem Blogpost von Gary Sherman wurde das erste Release am 19.7.2002 freigegeben – und konnte freilich nicht wirklich viel…

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch!


Twitter und Karten

Zum Thema GIS und Social Media nach dem doch eher akademischen Anfang gestern nun ein paar ganz praktische Dinge: GIS und Twitter. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man beides verbinden kann.

Der erste Gedanke: Follower auf einer Karte darstellen. Dazu gibt es verschiedene Tools. TweepsMaps erstellt eine recht einfache Karte der Follower. Wie das ausschaut, kann man hier sehen. Simpel.

MapMyFollowers bietet da schon ein wenig mehr: Erstens werden die Follower genauer geokodiert, zweitens stellt MapMyFollowers dar, was diese Follower verbindet (bei mir die Begriffe „GIS“ und „und“). Man kann auch den Twitter Namen eines anderen Users eingeben und sieht dann, wo die alle herkommen. Wie auch bei Tweepsmap kann man sich die Karte in die eigene Seite einbauen, indem man ein Stück HTML Code per copy&paste übernimmt.

Dann habe ich noch Trendmaps gefunden. Im Gegensatz zu den beiden oben genannten ist Trendsmap nicht kostenlos, man kann die Karte auf seiner Seite entweder mit Werbung oder gegen Kosten nach dem Modell pay-per-view einbinden. Allerings bietet Trendsmap einiges mehr: Nicht nur Follower sondern auch Tweets und Trends werden dargestellt. Zudem bietet Trendsmap einiges an Analysen an – freilich auch nicht kostenlos.

Auch ESRI bietet auf ArcGIS.com die Möglichkeit, tweets zu visualisieren. Wie das gemacht wird, steht hier.

Und wer es eher mit QGIS mag, kann sich hier anlesen, wie man die Tweets in QGIS darstellen kann.


Erste Schritte mit QGIS

Diesen Artikel muss man eigentlich nicht weiter kommentieren: Er enthält diverse  sinnvolle und interessante Links, die einem weiterhelfen, wenn man mit Quantum GIS arbeiten will. Sei es, dass man den Einstieg sucht, Foren oder andere Infos.


Artikel in der iX: Daten von OSM nutzen

In der aktuellen iX vom Heise Verlag beschreibt ein Artikel, wie man Open Street Map Daten in eigenen Karten nutzen kann. Ich finde es bemerkenswert und sehr gut (um nicht zu sagen „total geil“), dass  das Thema Geodaten in Zeitschriften wie iX oder c’t immer öfter Beachtung finden. Allerdings: Menschen, die von GIS und Geodaten wirklich keine Ahnung haben, werden mit diesem Artikel wenig anfangen können.

Daher hier noch ein paar Infos, die dem ein oder anderen vielleicht weiterhelfen:

Im Artikel wird angesprochen, dass man die OSM Daten mit Osmium aufbereiten sollte. Das ist ein Weg, der sicher Sinn macht, wenn man große Datenmengen aufbereiten will. Allerdings erhält man die OSM Daten bereits als Shapefile – entweder bei der Geofabrik oder bei Cloudmade. Nun sind die Shape Daten noch immer ein Stück weit aufzubereiten, bis man sie nutzen kann. Für überschaubare Datenmengen kann man das durchaus mit einem Desktop GIS wie dem im Text erwähnten Quantum GIS machen. Damit das mit Quantum ein bisserl besser flutscht: Dieses Tutorial erleichtert die ersten Schritte.

Zu MapNik existieren ebenfalls gute Tutorials im Web, wie auch zu TileMill.

Alternativ setzt man auf einen bestehenden Dienst. ArcGIS.com von ESRI bietet einen Kartendienst auf Basis der OSM Daten an und wäre somit eine Alternative – sie zeichnet sich allerdings dadurch aus, dass man den Pfad der Freien Software verlässt.