Die Vermessung der Schweizer GIS Szene

Ralph Straumann hat schon mal einen sehr interessanten Beitrag geschrieben – damals ging es um die geokodierte Fotos, die auf einer dynamischen Karte dargestellt wurden.

Nun hat er die schweizerische GIS Szene 2.0 in Twitter „vermessen“, also die virtuelle Landschaft beschrieben: Was verbindet die Leute miteinander und warum. Sehr lesenswert. Wirklich. Vor allem, wenn man sich als Geograph mal ernsthaft mit dem Begriff „Landschaft“ auseinandergesetzt hat.


Zeitreise – in der Schweiz. Wo sonst?

Woran erkennt man eine echte Schweizer Uhr? Die macht Tickch Tackch. Deutsche Uhren machen einfach ticktack.

Eine richtig schöne Sache habe ich auf der Seite von swisstopo gefunden: Dort kann eine Zeitreise machen. Zeit und Schweiz passt einfach gut zusammen, mir fiel wieder dieser alte Witz ein (Schenkelklopf) und jetzt fang ich von vorne an.

Also: Die Schweizer, die von swisstopo, über die ich schon lange nichts mehr berichtet habe, haben auf ihrer Seite eine „Zeitreise“ installiert. Dort kann man Karten vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts (frühestens 1938) bis heute vergleichen. Entweder, indem man einen Film über ein definiertes Gebiet ablaufen lässt, oder indem man zwei Karten aus unterschiedlicher Zeit übereinander legt und mit der Transparenz spielt. So kann man sich dann anschauen, wie die Gletscher zurückgehen (Aletsch), manche Siedlungen wachsen (Brig inkl. Bahnhof), Flughäfen entstehen (Kloten) und wie manche Städte entkernt werden (Zürich).

Das ist mal eine richtig klasse Sache. Warum eigentlich haben wir so was eigentlich nicht in Deutschland?


Google Indoor Maps in der Schweiz

Im Dezember gab es bereits Berichte über Google Maps Indoors.

Als erstes Land in Europa startet Google Maps Indoor in der Schweiz. Dieser Artikel berichtet über die ersten Erfahrungen, die sich recht gut lesen. Die schweizerischen Media Märkte sind als Partner dabei, für die ersten Märkte sind bereits Daten verfügbar. Außerdem sind einige Einkaufszentren bereits online.

Warum eigentlich schon wieder die Schweizer? Wenn’s daran liegt, dass sie nicht auf der Euro mitkicken, dann müsste es das ja bald für ganz Holland geben. Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen.


Open Data CH – Transport Daten

Vielleicht nervt es den ein oder anderen, dass ich die Schweizer Kollegen hier so immer mal wieder hochlobe. Aber ich finde es einfach prima, was die Kollegen dort auf die Beine stellen.

Heute also bin ich auf die Transport API gestoßen. Damit lassen sich Anwendungen bauen, die öffentliche Fahrpläne nutzen. Also eine wertvolle Quelle, wenn man Lösungen für Mobilität entwickeln will.


Image Videos

Heute stieß ich auf dieses Video über das Geospatial Center der U.S. Army. Dabei erinnerte ich mich an einen meiner allerersten Blogeinträge, in dem ich das Video der Schweizer Armee zum Thema Geodaten erwähnt hatte. Und was soll ich sagen: Ich finde wirklich, dass die Schweizer es einfach besser drauf haben. Erstaunlich eigentlich, dass dieses Video nur 225 mal aufgerufen wurde….


Die Schweizer

Anlässlich der Meldung, dass im Geoportal der Schweiz nun auch die Katasterkarten als Hintergrundlayer im Maßstabsbereich 1:500 bis 1:10.000 zur Verfügung stehen, musste ich da einfach noch einmal reinschauen.

Was mir als erstes auffällt: Schnell das. Superschnell das. Super gemacht.

Zweitens: Übersichtlich! Es sind jede Menge Datensätze enthalten, die aber in der TOC sauber und nachvollziehbar gegliedert sind. Wenn man da nichts findet: Die Suche taugt was.

Drittens: Man kann die Karte in Emails und Social Media einbinden.

Viertens: Bei manchen Layern (z.B. Geologie) kann man die Transparenz stufenlos einstellen. Und auch das: Sackchschnell!

Fünftens: Das Portal ist mehrsprachig. Nicht nur in den Landessprachen der Schweiz – zusätzlich auch in Englisch. Soweit ich es beurteilen kann: Vollständig. Auch die Layernamen sind übersetzt.

Und wem das nicht langt: Der findet weitere gute Punkte! Oder nutzt die API.


Swisstopo – Geoportal geht vorwärts

Ich denke grad wieder an die Ricola Werbung: Wer hat’s erfunden? Die Schweizer.

SwissTopo hat die API seines Geoportals sehr gut dokumentiert. Nicht genug, dass es eine API gibt (das wär doch was für uns hier in Deutschland, oder?), sie auch wirklich gut und schön dokumentiert. So sind zahlreiche Beispiele aufgeführt, zu denen man sich auch den Source Code anzeigen lassen und das Ganze auch ganz einfach in eigene Anwendungen einbauen kann.

Und wer nicht nur copy&paste machen will, sondern auch verstehen will, was er da macht, erstellt anhand des Tutorials in 7 Schritten seine eigene Webseite mit schweizer Karte. Cool!

Aber um mal auf die Frage zurückzukommen, wer’s erfunden hat: PTV.