Intergeo 2012 – Modellflugtage in Hannover

Ich war gestern auf der Intergeo. Und wie ich durch eine der Hallen laufe, renne ich fast gegen einen der zahlreichen Quadcopter, die ausgestellt – in diesem Fall ausgeflogen – werden. Bunt leuchtend, klein oder groß – Quadcopter oder Flieger, lauter unbemannte Fluggeräte. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Trends + Markets steht zu diesem Thema ein lesenswerter Artikel. Trotzdem verstehe ich nach dessen Lektüre immer noch nicht, warum diese Dinger, in die ich als 17 Jähriger Unmengen meines Taschengeldes investierte, heute so einen Hype darstellen.

Machen wir es kurz: Die Intergeo als Messe war auf den ersten Blick eine Enttäuschung: Der Charakter des Klassentreffens ist zwar immer noch da und es ist super, all die alten Bekannten wieder zu treffen. Aber die Messe als solche: Wirklich Neues habe ich nicht gesehen. Mal ein neues Feature hier ein neues Feature da (alle können jetzt iPad) und integrierte Produktlinien. Solarkataster und Energiewende kann auch fast jeder. Aber im wesentichen eben doch „klassisches“ GIS. In Sachen GDI kommt auch nichts so richtig Neues. Auf Google Basis gibt es jetzt Store Locators (früher hieß das Filialfinder). Und die echten Hammersachen? Fehlanzeige. Außer, man fragt mal den ein oder anderen und bekommt hinter vorgehaltener Hand ein paar interessante Ankündigungen. Schade, dass ich recht häufig Stillschweigen versprechen musste, aber ich werde zu gegebener Zeit mehr schreiben.

Was ich dann doch richtig cool fand, war der Messeroutenplaner mit Indoor Routing von Stand zu Stand. Auf Basis von Google Maps von Ubilabs.